Der König und die rebellischen Nager

Wie schaffen wir es in Zukunft, dass Content die Leser findet und nicht der Leser mühsam nach dem für ihn interessanten Content suchen muss? Genau diese Vision verfolgt Paul Berry, CEO der neuen Content-Distributionsplattform RebelMouse: „Unsere Technologie hat das Potential, klassische Webseiten in Zukunft zu ersetzen. Denn jedes Unternehmen hat zum Ziel, seine Botschaften zielgerecht zu streuen. Das ist der Sinn und Zweck von digitalem Marketing. RebelMouse ist hierfür das effizienteste Tool am Markt.“ Er hat einst das bekannte Tagesmedium Huffington Post gegründet und als CTO nachhaltig geprägt. Aus der journalistischen Ecke kommend beherrscht er die Macht des Storytellings und ist über die Wirkung von Content-Strategien genauestens im Bilde.

Soziale Entdeckungsreise

Die klassische Definition beschreibt Social Discovery zum einen das Auffinden von Informationen über User und zum anderen die generelle Bereitstellung sämtlicher Erkenntnisse über Reviews, Ratschläge oder Input von Anwendern. Nun prägt Berry ein neues Verständnis für das Thema Social Discovery. Der Content ist nun derjenige, der sich den Weg durch den digitalen Dschungel zum Rezipienten bahnt. Vorbei sind die Zeiten, in denen Inhalte in einer Vielzahl von sozialen und klassischen Medien gestreut werden mussten, und man darauf warten und hoffen musste, dass ein interessierter Leser sie ausgräbt.

Die IP-Spuren, die jeder im Web hinterlässt, ermöglichen Marketingexperten detaillierte Erkenntnisse über die potentiellen Zielgruppen sowie deren Verhaltensmuster während des Kaufprozesses. Gut gemachte und relevante Content-Strategien können diese Verhaltensmuster nachhaltig positiv beeinflussen. Mittels neuer Marketingtechnologien stehen uns erweiterte und punktgenauere Streumechanismen zur Verfügung um den erstellten Content bestmöglich bei der Zielgruppe zu platzieren. Der Clou dabei: Wir können jetzt sogar genau reporten, ob sich die Zielgruppen mit dem Content beschäftigt hat und wie lange sie darauf verweilte. Soviel zur Theorie. Diese Wirkungskette kommt der Wahrheit schon ziemlich nahe – der heilige Gral ist es aber dennoch noch nicht. Denn man muss die Zielgruppe zum Auffinden des Contents motivieren und diesen Prozess beeinflussen. Das kann über das Schaltvolumen einer Anzeigenkampagne erfolgen oder durch die Substanz und Relevanz von gut gemachtem Content erfolgen. „Kann“ erfolgen … darin ist viel Konjunktiv enthalten!

Um diese letzte Unsicherheit zu beseitigen haben Berry und sein 150-Mitarbeiter umfassendes Entwicklungsteam in jahrelanger Arbeit mit RebelMouse eine technische Lösung geschaffen, die seit dem letzten Jahr für Furore sorgt. Über unterschiedliche Suchalgorithmen erspäht RebelMouse in den gängigen sozialen Medien die für ein Thema, ein Produkt, Service oder eine Marke relevanten Einflussnehmer. Das können zum einen Communities, Gruppen aber auch Individuen sein, die sich in einem bestimmten Themenumfeld aufhalten oder sich derzeit vermehrt über bestimmte Aspekte austauschen. Diese werden automatisiert und gezielt mit Content versorgt, der für sie eine hohe Relevanz hat. Die Software wird daher auch als „Distributed Content Management System“ bezeichnet. Sie ist zum einen für alle diejenigen interessant, die sich mit dem Thema Content-Erstellung auseinandersetzen – also Medienhäusern, Publikationen etc. Da aber auch immer mehr die Unternehmen selbst Content erzeugen, wird dies auch für Organisationen selbst immer relevanter. „Wir haben Kunden wie United, Amazon oder Intel in kurzer Zeit geholfen eine große Leserschaft nachweislich zu adressieren“, kommentiert Berry und unterstreicht damit den Erfolg des Distributed Content Management Systems.

Es lebe der König!

So innovativ und einzigartig diese Technologie ist, allein garantiert sie noch keine engagierte Community. Die hohe Qualität der Inhalte ist entscheidend, da ohne sie der Mechanismus nicht funktioniert. Content is king. Der essentielle Unterschied zu bisherigen Content Marketing-Strategien ist jedoch die gesicherte Adressierung der Zielgruppe und die Erhöhung der „Call to Action“-Wahrscheinlichkeit. Eine effiziente Rückverfolgung wird durch Reporting-Mechanismen ermöglicht und es ist nicht nur offensichtlich, wer wann den Content konsumiert, sondern auch wo und wie er weiter geteilt wurde. Dadurch lässt sich exakt nachvollziehen, wie sich der Content seinen Weg in die Außenwelt bahnt. Derzeit funktioniert RebelMouse für Facebook, Twitter und Intagram. Pinterest, Xing und LinkedIn sollen alsbald hinzukommen. Wir haben schnell erkannt, das RebelMouse das Potential hat, mehr Gewissheit und Nachweisbarkeit in Kampagnen zu bringen. Daher haben wir als sugarandspice eine europäische Vertriebspartnerschaft mit RebelMouse abgeschlossen. Essentiell für den Erfolg ist aber nach wie vor die Geschichte – sprich die Gestaltung des Contents. Und da kommen wir ins Spiel.

Der Einsatz hochinnovativer Marketingtechnologien macht nur dann Sinn, wenn Unternehmen oder deren Partnerdienstleister verstehen, diese Werkzeuge richtig aufeinander orchestriert einzusetzen und vielmehr Content zu produzieren, der die Zielgruppen anspricht. Experten mit Erfahrungswerten über die Wirksamkeit von Storytelling im Kontext der Content Strategien sind heutzutage essentiell und gefragter denn je. Und es bleibt spannend. Weil Entwickler wie Paul Berry den Mut haben, ihre Vision zu verfolgen. Und weil sie mit agilen Partnern zusammenarbeiten, die diese Vision in ein modernes Portfolio einbetten und Unternehmen die Möglichkeit geben, endlich den Konjuktiv aus ihrer Marketing-Strategie zu tilgen.

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